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Zitate Ehemaliger

Norman Dunger

Praktikant 2004

«Vierhundert Kilometer von zu Hause hatte ich mir einen Praktikumsplatz bei rok-tv gesucht. Vorerst sah ich dem Praktikum mit gemischten Gefühlen entgegen. Doch schon am ersten Tag rückte mein gutes altes Merseburg (Sachsen-Anhalt) in Hintergrund, denn ein sehr nettes Team machte mich mit rok-tv vertraut. Zwar kannte ich durch den Offenen Kanal Merseburg/Querfurt die Grundstrukturen Offener Kanäle, dennoch war ich die erste Zeit damit beschäftigt, mein neues Arbeitsfeld kennen zu lernen. Das begann mit alltäglichen Situationen wie Technikausleihe, Programmplanung, Einführungsgesprächen, Kopieraufträge und Kaffee kochen. Aber auch Kameraeinweisungen geben, bei Studiosendungen assistieren, Sonderaktionstage vorbereiten usw.

Mir hat besonders gefallen, dass mir rok-tv nebenbei die Möglichkeit gegeben hat, meine Interessen zu verwirklichen. So realisierte ich z.B. mein erstes medienpädagogisches Projekt mit Jugendlichen aus einer Kinder- und Jugendeinrichtung in Lichtenhagen.
Auch war ich in der glücklichen Lage, zweimal mit dem Medientrecker ein medienpädagogisches Projekt in einer ländlichen Region zu begleiten. Hierzu zählte die Betreuung einer Schülergruppe, bei deren eigenständigen Umsetzung eines Films.
Ich habe viel über die Arbeit mit Gruppen in der Praxis gelernt und nebenbei hat es sehr viel Spaß gemacht. Auch Studiosendungen vorzubereiten und durchzuführen brachte mich ein ganzes Stück weiter, besonders was das Teamwork betrifft.

Rückblickend kann ich sagen, dass es eine sehr gute Entscheidung war, rok-tv für mein Praktikum auszuwählen. Nicht nur die Hansestadt und die Ostseeküste werden mir fehlen, auch die Produzenten und die Mitarbeiter von rok-tv machen mir den Abschied nicht leicht.
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Meike Obermüller (21 Jahre)

Praktikantin vom 07.01.08 bis 06.01.09

«Das Praktikum bei rok-tv bot für mich die einmalige Gelegenheit, die Zeit zwischen Schulabgang und Ausbildungsbeginn zu überbrücken und effektiv zu nutzen. Dadurch erhielt ich einen interessanten Einblick in die Medienwelt und lernte die Arbeitsweise des Bürgerkanals kennen. Natürlich bin ich auch selbst kreativ geworden. Mit der Redaktionsgruppe „Sputnik“ konnte ich mich selbst verwirklichen und das Material bearbeiten. Weiterhin bestand die Möglichkeit, an einem medienpädagogischen Projekt teilzunehmen. Diese Arbeit war eine willkommene Abwechslung für mich und ich habe dort eine Menge lernen können. Vom rok-tv-Team wurde ich sehr herzlich aufgenommen. Alle sind nett und es herrscht eine entspannte Arbeitsatmosphäre. Ich habe mich gleich am ersten Tag wohlgefühlt und das Team ließ mich schnell vergessen, dass ich „nur“ Praktikant war. Meine Zeit hier werde ich nie vergessen und auch nach meinem Praktikum werde ich den Offenen Kanal weiter nutzen und das Team besuchen.»

Anke Wellner

Praktikantin 2002

«Kaffee kochen, Texte kopieren und Blumen gießen, manchmal bei technischen Aktivitäten zugucken und stumm hoffen, dass vielleicht etwas erklärt wird – das war meine Erfahrung von einem Praktikum. Getrieben von einem unsterblichen Optimismus und unerfüllter Neugier ließ ich es noch einmal drauf ankommen..
Wochen später jonglierte ich mit Bandformaten, Audiokabeln, Kursdidaktik und Sendeskripten. Ich sprang zwischen Schnittplatz und Telefon hin und her und bereitete die wöchentlichen Einweisungen vor. Nach kurzer Zeit erhielt ich die verantwortungsvolle Aufgabe, ein Seminar von Studenten des Fachbereiches Medienpädagogik der örtlichen Universität zu betreuen, die in unseren Räumen eine Studiosendung vorbereiteten und später durchführten.
Dazwischen lagen natürlich schweißtreibende Tage, in denen ich an der eigensinnigen Kaffeemaschine genauso verzweifelte wie an der Planung meiner ersten Kameraeinweisung.
Aber die wöchentliche Begegnung mit den Studenten und vor allem ihr schnelles positives Feedback machte die Seminarbegleitung zu einem angenehmen Erlebnis mit großem Lerneffekt. Aufbauend auf den grundlegenden Erfahrungen mit den Teilnehmern der Einweisungen konnte ich zum Beispiel schon auf ungewöhnliche Fragen, auftretende Konflikte in der Gruppe oder Motivationsprobleme reagieren.
Den Rückhalt in jeder komplizierten Situation und auch im Praktikumalltag bildete für mich das familiäre Team von rok-tv, das immer aufmerksam bemüht war, die Verwirrung der ersten Woche zu beseitigen und später jeden einzelnen Tag der sechs Monate interessant und anspruchsvoll zu gestalten.
Die geringe Zeit, die ich am Kopierer und beim Kaffeekochen verbrachte, opferte ich natürlich gern..
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